Ein Jahr nach Hanau – Wir gedenken und fordern mehr Engagement gegen Rassismus
- Details
- Geschrieben von SV
- Kategorie: Uncategorised
- Zugriffe: 471
Beim Anschlag in Hanau (Hessen) am 19. Februar 2020 ermordete der 42-jährige Hanauer Tobias Rathjen insgesamt zehn Menschen. In und vor zwei Shisha-Bars, einem Kiosk und einer Bar erschoss er neun Bürger*innen von Hanau mit sogenanntem „Migrationshintergrund“. Danach erschoss er in der elterlichen Wohnung seine Mutter und sich selbst.
Zum Gedenken an die Opfer der rassistisch motivierten Morde vor genau einem Jahr und ihren Hinterbliebenen, beteiligen wir uns heute an den bundesweiten Solidaritätsbekundungen. Rassismus ist leider immer noch viel zu alltäglich in unserer Gesellschaft, in unseren Köpfen, in unseren Institutionen. Daher müssen wir wachsam bleiben und unsere Stimme gemeinsam gegen menschenfeindliche Ideologien erheben. Dabei dürfen wir die konkreten Opfer von Rassismus nicht allein lassen. Unsere Alternative heißt Solidarität!
Wir gedenken:
Gökhan Gültekin, 37
Sedat Gürbüz, 30
Said Nesar Hashemi, 21
Mercedes Kierpacz, 35
Hamza Kurtović, 22
Vili Viorel Păun, 23
Fatih Saraçoğlu, 34
Ferhat Unvar, 22
Kaloyan Velkov, 33
In Anteilnahme,
die AG Schule gegen Diskriminierung
PS: In der empfehlenswerten wie bedrückenden Dokumentation „Hanau - Eine Nacht und ihre Folgen“ kommen zahlreiche Hinterbliebene zu Wort.
Schule in Zeiten von Corona - Schüler*innenperspektiven
- Details
- Geschrieben von SV
- Kategorie: Schuelervertretung
- Zugriffe: 183
An unserer Umfrage "Schule in Zeiten von Corona" haben sich 591 Schüler*innen beteiligt. Das ist eine ganze Menge, sodass hier repräsentative und wichtige Erkenntnisse für den Schulalltag gewonnen werden können. Zunächst ein paar positive Ergebnisse – es soll ja pädagogisch sein, damit anzufangen.
Eine große Mehrheit von Euch findet, dass im Präsenzunterricht angemessen gelüftet wird (88,5%), dass die Maskenpflicht im Unterricht sinnvoll ist (82,6%) und dass das Aufgabenmodul gut funktioniert (90,2%). Das Schwierigkeitsniveau und der Umfang der Homeschoolingaufgaben wurden ebenfalls von Vielen als „passend“ empfunden. Hier haben wir ganz bewusst die Vergangenheitsform genutzt, da uns seit dem neuen Jahr zahlreiche Klagen zur Ohren gekommen sind, dass der Umfang der Aufgaben deutlich zugenommen hat und zahlreiche Schüler*innen überfordert, womit wir bei negativen Aspekte wären.
Das die digitale Rückmeldung zeitraubend und herausfordernd ist, ist nachvollziehbar. Trotzdem scheint hier noch Luft nach oben. Immerhin 47,7% finden, dass diese nicht regelmäßig und nicht konstruktiv erfolgt. Besser läuft es in Videokonferenzen. In der Umfrage wurden noch häufig Server-Überlastungen bemängelt. Seit Mitte Januar läuft das System aber deutlich stabiler.
Zum Abschluss wäre noch zu prüfen, welche Schlüsse aus der Umfrage zu ziehen sind. Auf der einen Seite gibt es ein Spannungsfeld: 67,8% aller Schüler*innen finden Präsenzunterricht deutlich gewinnbringender als Homeschooling. Gleichzeitig fühlen sich 40,9% aufgrund von Corona unsicher in der Schule. Hier bleibt aus unserer Sicht abzuwarten, wie sich die Izidenzwerte in und um Osnabrück entwickeln und regelmäßig zu prüfen, ob ein Szenario B vernünftig erscheint. Lockdown II scheint zumindest nach und nach die Fallzahlen zu senken.
Solange wir uns im Krisenmodus befinden ist es aber wichtig, die schulischen Anforderungen auf ein angemessenes Level zu reduzieren. Zahlreichen Lehrkräfte machen dies, aber insbesondere seit Jahresbeginn scheint der schulische Druck wieder zu steigen. 66,6% der Schüler*innen gaben vor Weihnachten an, dass Corona sie stresst. Das Stressniveau steigt jedoch mit zunehmender Dauer an. Das spiegelt sich auch in den Rückmeldungen an die Schüler*innenvertretung wieder. Motivationslöcher, psychische Probleme, fehlende soziale Kontakte sind nur Ausschnitte einer langen Liste von Sorgen. Daher unsere Forderung: Weniger ist Mehr! Was hilft ein „durchgezogener“ Lehrplan, wenn viele darunter leiden?
Liebe Grüße,
Eure SV
Alles im Lot im Lockdown?
- Details
- Geschrieben von Markus Steiger
- Kategorie: Textbeiträge
- Zugriffe: 833
Die Belastungen für Eltern, Kinder und Jugendliche sind während der Corona-Pandemie sehr groß. Wenn einem der Alltag über den Kopf wächst und man nichr mher weiterweiß, ist Unterstützung angesagt. Der hier verlinkte Flyer informiert über Beratungsangebote.
Anmeldung für Schülerinnen und Schüler der Real- und Oberschulen
- Details
- Geschrieben von Markus Steiger
- Kategorie: Textbeiträge
- Zugriffe: 1579
Detaillierte Hinweise für Real- und Oberschüler*innen, welche sich für eine Aufnahme in die Klasse 11 des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums interessieren, finden sich hier.
Digitaler-Elternabend: Kinder sicher im Netz
- Details
- Geschrieben von Markus Steiger
- Kategorie: Textbeiträge
- Zugriffe: 1055
Kinder sind im Internet verschiedensten Gefahren ausgesetzt. Sowohl in diversen Apps auf dem Smartphone als auch im Netz allgemein sind Inhalte zu finden, die nicht altersangemessen und in vielen Fällen auch gefährdend sind.
Zu dieser Thematik hat am 25.01.2021 hat der Journalist und Studienleiter am Ludwig-Windthorst-Haus, Michael Brendel, vor 50 Eltern und Lehrern des 5. und 6. Jahrgangs einen überaus informierenden als auch inspirierenden online-Vortrag gehalten, der diese Gefahren anschaulich verdeutlicht und Wege zur Abhilfe aufgezeigt hat.
Dabei wurde deutlich, dass die Verantwortung nicht den Kindern selbst überlassen werden darf, sondern primär die Eltern gefordert sind, die Kontrolle über das digitale Leben ihrer Kinder auszuüben und hierbei stetig den Grat zwischen Aushandeln und Verboten beschreiten müssen. Aber auch die Schule muss hier Aufklärungsarbeit leisten und den Kindern einen reflektierten Umgang mit online-Inhalten vermitteln. In diesem Zusammenhang wurde in der anschließenden Diskussion von Seiten der Eltern lobend auf den „Computerführerschein“ in Jahrgang 5 am GSG verwiesen, der hier sinnvolle Grundlagen bereitstelle.
Die .pdf-Datei zum Vortrag finden Sie hier.
Szenario C bis 14.02.2021
- Details
- Geschrieben von Markus Steiger
- Kategorie: Textbeiträge
- Zugriffe: 1081
Wie der aktuellen Berichterstattung entnommen werden konnte, werden die Lockdown-Maßnahmen bis zum 14.02.2021 verlängert, in Teilen auch verschärft. Für die Schulen in Niedersachsen bedeutet das ebenfalls eine Verlängerung der aktuell geltenden Maßnahmen für diesen Zeitraum, also:
- Abiturjahrgang: Szenario B
- alle anderen Jahrgänge und Klassen: Szenario C
Das Niedersächsische Kultusministerium ermöglicht allen Schülerinnen und Schülernin der Präsenzphase im Szenario B vorübergehend bis zum 14. Februar 2021die Befreiung von der Präsenzpflicht im Unterricht.
Die Befreiung von der Präsenzpflicht ist an keine Voraussetzungen geknüpft und kann durch einfaches Schreiben auch per E-Mail der Erziehungsberechtigten oder der volljährigen Schülerinnen und Schüler bei der Schule geltend gemacht werden. Ein der Schule zur Verfügung gestelltes Formular kann ebenfalls genutzt werden.
Nach Geltendmachung ist eine Rückkehr in die Präsenzphase im Szenario B nicht vorgesehen. Von der Befreiung von der Präsenzpflicht ausgenommen ist die Teilnahme an schriftlichen Arbeiten, die auch außerhalb der üblichen Unterrichtszeiten geschrieben werden können.
Den entsprechenden Elternbrief des Kultusministers (der auch in einer zusammengefassten und vereinfachten Version erschienen ist) finden Sie hier verlinkt.





